Vor dem Wiener Straflandesgericht hat am Montag der fünftägige Prozess rund um eine brutale Attacke im Wiener Wasserpark in Floridsdorf begonnen, bei der am 19. November 2025 vier junge Männer verletzt wurden.
Rund 20 Syrer gingen am 19. November 2025 wegen "gekränkter Ehre" mit Stöcken, Schlagringen, einer Schreckschusspistole, Pfefferspray und Messern auf vier junge Männer los. Die Staatsanwältin sprach in ihrem Eröffnungsstatement von einer "massive Gewaltattacke". Zehn von ihnen wurden festgenommen, sie sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Die Angeklagten sind zwischen 16 und 27 Jahre alt, einige Täter konnten unbekannt entkommen.
Im Vorfeld dürfte es zwischen einem Opfer und dem Rädelsführer der syrischen Gruppierung zu einer "Ehrverletzung" gekommen sein. Diese habe er sich laut Anklägerin nicht gefallen lassen und plante eine "gewaltige Abreibung". Über einen Chat rief der Rädelsführer seine Freunde auf, am 19. November um 17:00 bewaffnet zur Moschee in Floridsdorf zu kommen. Das eigentliche Opfer sollte um 17:30 im Skaterpark erscheinen, brachte aber seinen jüngeren Bruder und zwei Freunde mit, darunter einen 14-Jährigen.
