Am Mittwoch hat vor dem Landesgericht Klagenfurt der Prozess gegen einen syrischen Staatsangehörigen begonnen, der am 15. Februar 2025 auf dem Hauptplatz von Villach wahllos Passanten niedergestochen und dabei einen 14-Jährigen getötet sowie fünf weitere Menschen verletzt haben soll.

Das Gericht hat ein umfassendes Sicherheitskonzept umgesetzt. Im gesamten Gebäude gilt ein Verbot von Bild- und Tonaufnahmen, auch für Fernsehen und Radio. Elektronische Geräte wie Mobiltelefone und Laptops dürfen nicht in den Verhandlungssaal gebracht werden, ebenso ist es untersagt, während des Prozesses Zeichnungen anzufertigen.

Der Angeklagte sitzt während der Verhandlung hinter einer eigens installierten Glaswand. Gerichtssprecher Christian Karl Liebhauser erklärte dazu: "Die ist notwendig aufgrund der Sicherheitseinschätzung, die wir in enger Verbindung mit den Sicherheitsbehörden treffen mussten. Unser Hauptziel ist es, die Geschworenen zu schützen und die Verfahrensbeteiligten beim Landesgericht Klagenfurt." Die Einschätzung wurde gemeinsam vom Landesamt für Verfassungsschutz und Extremismusbekämpfung sowie den Justizbehörden vorgenommen.