Der 42-jährige Verdächtige im Mordfall der 2005 in Innsbruck getöteten Studentin Daniela Kammerer hat Einspruch gegen die Mordanklage erhoben und beruft sich dabei auf formale Gründe.

Formale Einwände gegen die Anklage

Der Mann, der aktuell in Australien lebt, lässt durch seinen Anwalt Mathias Kapferer prüfen, ob die Anklage rechtmäßig ist. Er will "formale Gründe" geprüft wissen, wie Kapferer der "Tiroler Tageszeitung" bestätigte. Der Anwalt kündigte an, den Einspruch in der kommenden Woche einzureichen.

Gleichzeitig erklärte der Verdächtige, dass er im Falle einer Hauptverhandlung nach Innsbruck reisen werde. Die Anklagebehörde hatte vor etwa zehn Tagen mitgeteilt, dass sich der Tatverdacht gegen den 42-Jährigen "wieder erhärtet" habe. Demnach gebe es nun einen "konkreten Verdacht" auf Basis neuer Ermittlungsergebnisse.