Ein 42-jähriger Österreicher wurde wegen des Mordes an einer Studentin im Jahr 2005 in Innsbruck angeklagt. Die Tat hatte sich im Rapoldipark ereignet, wo die Frau aus Niederösterreich tot vor einer Telefonzelle aufgefunden worden war.
Neue DNA-Beweise führen zur Anklage
Die Ermittlungen in dem seit über zwei Jahrzehnten ungelösten Fall wurden nach der Entdeckung neuer DNA-Spuren wieder aufgenommen. Laut den Behörden wurde eine DNA-Spur des Verdächtigen auf einem Zigarettenfilter am Tatort gefunden. Dieser Beweis führte schließlich zur Anklage. Der Mann war bereits in den Jahren 2013 und 2014 verdächtigt worden, damals jedoch mangels Beweisen aus der Untersuchungshaft entlassen worden.
Der Beschuldigte, ein ehemaliger Klassenkamerad des Opfers, hat seine Unschuld während der gesamten Ermittlungen beteuert. Dennoch hat er sich bereiterklärt, freiwillig zu einem Prozess nach Innsbruck zurückzukehren. Die Anklagebehörden sehen in den neuen Erkenntnissen ausreichend Grundlage für ein Gerichtsverfahren.

