Ein herrenloses Gepäckstück hat am Ostermontag zu erheblichen Behinderungen am Innsbrucker Hauptbahnhof geführt. Zwischen 10:12 und 11:24 Uhr konnten nur Regionalzüge verkehren, während der Fernverkehr vorübergehend eingestellt wurde.
Sperrung des Fernverkehrs
Die Entdeckung des verdächtigen Gepäckstücks löste umgehend Sicherheitsmaßnahmen aus. Laut den Behörden wurde der Bereich abgesperrt und gründlich überprüft. Während dieser Zeit durften keine Fernzüge den Bahnhof anfahren oder verlassen. Lediglich der Regionalverkehr blieb eingeschränkt in Betrieb.
Die Sperrung dauerte knapp eineinhalb Stunden und betraf zahlreiche Reisende, die an diesem Feiertag unterwegs waren. Die genauen Umstände, wie das Gepäckstück unbegleitet zurückblieb, sind noch unklar. Die Polizei bestätigte jedoch, dass keine gefährlichen Substanzen gefunden wurden.
Auswirkungen auf den Bahnverkehr
Die Unterbrechung des Fernverkehrs führte zu Verspätungen und Umleitungen. Betroffen waren vor allem Verbindungen in Richtung München, Wien und Zürich. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) richteten Ersatzbusse ein, um die Reisenden weiterzubringen.
Laut der APA wurden die Sicherheitsmaßnahmen nach der Entwarnung um 11:24 Uhr schrittweise aufgehoben. Dennoch dauerten die Nachwirkungen des Vorfalls noch mehrere Stunden an, da sich der Betrieb nur langsam normalisierte. Passagiere berichteten von unübersichtlichen Situationen und langen Wartezeiten.

