Die österreichische Außenministerin Beate Meinl-Reisinger ist nach Saudi-Arabien gereist, um Gespräche über eine Deeskalation im Nahen Osten und ein Ende des Iran-Krieges zu führen.
Diplomatische Gespräche in Riad
Meinl-Reisinger traf in der saudischen Hauptstadt mit ihrem Amtskollegen sowie dem Wirtschaftsminister, dem Energieminister und dem Generalsekretär des Golfkooperationsrats zusammen. Die Gespräche sind Teil ihrer Bemühungen, als Vermittlerin in der eskalierenden Krise im Nahen Osten aufzutreten.
Die Reise nach Riad folgt auf eine Reihe von Telefonaten und Treffen mit Vertretern mehrerer beteiligter Staaten. In den vergangenen Tagen und Wochen sprach die Ministerin bereits mit den Außenministern des Iran, Israels, Libanons, der Vereinigten Arabischen Emirate, Katars, Omans, Kuwaits, Ägyptens und der Türkei.
Internationale Vermittlungsbemühungen
Zuvor hatte Meinl-Reisinger auch UN-Generalsekretär António Guterres in New York getroffen. Die Vereinten Nationen spielen traditionell eine zentrale Rolle bei der Konfliktlösung in der Region.
Österreich ist kein unbekannter Akteur in den diplomatischen Bemühungen um den Iran. In Wien fanden zuvor die internationalen Verhandlungen über das inzwischen gescheiterte Atomabkommen mit dem Iran statt. Die Stadt gilt daher als möglicher neutraler Ort für weitere Gespräche.

