Washington, D.C., 23. April 2026
Das US-Justizministerium hat eine interne Überprüfung seines Umgangs mit den Akten des verstorbenen Finanziers Jeffrey Epstein eingeleitet. Dies geschieht vor dem Hintergrund anhaltender Kritik an der mutmaßlichen Zurückhaltung sensibler Dokumente und dem Vorwurf, einflussreiche Personen geschützt zu haben.
Druck von Parlament und Öffentlichkeit
Die Entscheidung des Ministeriums fällt in eine Phase erheblicher politischer und öffentlicher Spannungen. Seit Monaten steht die Behörde in der Kritik, weil sie angeblich wichtige Unterlagen aus dem Epstein-Fall unter Verschluss hält. Mehrere Quellen bestätigen, dass das US-Parlament massiv auf die Veröffentlichung der Dokumente gedrängt hat.
Im November 2025 unterzeichnete US-Präsident Donald Trump ein Gesetz, das das Justizministerium zur Freigabe der Akten verpflichtet. Dies geschah nach intensiven Debatten im Kongress, wo Abgeordnete beider Parteien Transparenz forderten. Die genauen Inhalte der noch nicht vollständig veröffentlichten Unterlagen sind weiterhin Gegenstand von Spekulationen, doch wird vermutet, dass sie Verbindungen Epsteins zu prominenten Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Unterhaltung beleuchten.
Interne Überprüfung läuft
Die aktuelle Prüfung wird von der internen Aufsichtsbehörde des Justizministeriums durchgeführt. Diese soll untersuchen, ob es bei der Handhabung der Epstein-Akten zu Verzögerungen oder Fehlern kam. Zudem wird geprüft, ob die Behörde ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur Transparenz nachgekommen ist.

