Die lettische Polizei hat im Zuge der Untersuchungen zu den Jeffrey-Epstein-Akten ein Opfer des verstorbenen US-Multimillionärs identifiziert.
Ermittlungen und Zusammenarbeit
Armands Ruks, ein Sprecher der lettischen Behörden, bestätigte, dass die Ermittler eng mit Personen zusammengearbeitet haben, die im Zusammenhang mit dem Fall Epstein befragt wurden. "Wir haben mit fast zehn Personen zusammengearbeitet, die im Zusammenhang mit diesem Fall befragt wurden, darunter auch solche, die sich öffentlich geäußert haben", sagte Ruks. Die Zusammenarbeit umfasste sowohl Zeugen als auch Betroffene, die bereits in der Vergangenheit Aussagen gemacht hatten.
Die Epstein-Akten, die vom US-Justizministerium veröffentlicht wurden, enthalten zahlreiche Verweise auf Lettland. Das EU-Land wird in den Dokumenten mehr als 500 Mal erwähnt, die Hauptstadt Riga sogar über 800 Mal. Diese hohe Zahl deutet auf eine mögliche intensive Verbindung des Sexualstraftäters zu dem baltischen Staat hin.

