Zwischen 2016 und 2020 gab es in der Herzchirurgie des Universitätsspitals Zürich (USZ) schwere Fehlleistungen und unerwartete Todesfälle, wie ein jetzt veröffentlichter Bericht bestätigt.
Höhere Sterberate und problematische Eingriffe
Der Bericht zeigt, dass die Sterberate in der Klinik für Herzchirurgie während des Untersuchungszeitraums deutlich höher lag als in vergleichbaren Universitätskliniken. Bei rund 4500 Operationen wurden 68 bis 74 mehr Todesfälle registriert als statistisch zu erwarten gewesen wären. Insgesamt wurden über 300 Todesfälle untersucht, die während der Amtszeit des damaligen Klinikleiters Francesco Maisano auftraten. Dabei wurden 75 problematische Operationen und 64 unerwartete Todesfälle identifiziert.

