Max Edelbacher, ehemaliger Leiter des Sicherheitsbüros und Vorgänger des heutigen Landeskriminalamts, ist im Alter von 81 Jahren nach langer, schwerer Krankheit verstorben.
Der gebürtige Wiener absolvierte sein Jurastudium an der Universität Wien im Jahr 1968 und trat 1972 in die Bundespolizeidirektion Wien ein. 1988 übernahm er die Leitung des Sicherheitsbüros, wo er bis zu seinem Ausscheiden tätig war.
Während seiner Amtszeit war Edelbacher in mehrere spektakuläre Fälle involviert, darunter die „Mordschwestern von Lainz“ und den Fall des Serienmörders Jack Unterweger. Seine Arbeit prägte die österreichische Kriminalgeschichte nachhaltig.
Maximilian Edelbacher galt als prägende Figur im österreichischen Sicherheitsapparat und genoss sowohl unter Kollegen als auch in der Öffentlichkeit hohes Ansehen.
Hinterlassen wird er von seiner Familie, die ihn in den letzten Monaten intensiv begleitete. Weitere Details zu den Trauerfeierlichkeiten wurden bisher nicht bekannt gegeben.
