Athen/Nikosia, 30. März 2026
Die anhaltende Nahost-Krise belastet den Tourismus in Griechenland und Zypern, während die Regierung in Nikosia bereits ein 200-Millionen-Euro-Hilfspaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen auflegte.
Wirtschaftliche Maßnahmen in Zypern
Die zyprische Regierung reagierte mit finanziellen Hilfen auf die spürbaren Auswirkungen der Krise im Nahen Osten. Das Paket in Höhe von 200 Millionen Euro soll insbesondere die Tourismusbranche stützen, die einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor für die Insel darstellt. Laut zweier Quellen sind bereits konkrete Schritte geplant: Im April werden 30 Prozent der Löhne von Beschäftigten in Hotels und Unterkünften übernommen, um den Saisonstart zu erleichtern.
Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Folgen der gesunkenen Buchungszahlen abzumildern, die durch die politischen Spannungen zwischen Israel und dem Iran ausgelöst wurden. Zypern, das traditionell stark von Reisenden aus Israel und anderen Nahost-Ländern abhängig ist, verzeichnete bereits spürbare Rückgänge.
Auswirkungen auf Griechenland
Auch Griechenland spürt die Konsequenzen der regionalen Unsicherheit. Die Tourismusbranche, die einen erheblichen Teil des Bruttoinlandsprodukts ausmacht, steht vor Herausforderungen. Während Athen bisher keine vergleichbaren Hilfsmaßnahmen wie Zypern ankündigte, beobachten Experten die Entwicklung mit Sorge.

