Der Ausserrhoder Ständerat und FDP-Vizepräsident Andrea Caroni hat die Lohnschutzmassnahme 14 im Zusammenhang mit dem EU-Vertragspaket als sachfremd zurückgewiesen und das Vorgehen der Gewerkschaften als «Erpressungsversuch» bezeichnet.
Die Debatte um das EU-Vertragspaket ist in eine neue Schärfe gerückt. Auslöser ist die sogenannte Lohnschutzmassnahme 14, mit der die Gewerkschaften zusätzliche Schutzregeln für Löhne in der Schweiz verknüpfen wollen. Befürworter des Vertragspakets schlagen nun Alarm und warnen, dass ein Scheitern der Verhandlungen die bilateralen Beziehungen zur EU beschädigen könnte.
