Bundeskanzler Christian Stocker hat in mehreren Zeitungsinterviews Bereitschaft signalisiert, bei der Wehrdienstreform anstelle des bisherigen ÖVP-Favoriten "8 plus 2" auch ein Modell mit sechs Monaten Grundwehrdienst plus drei Monaten Milizübungen zu unterstützen.

Stockers neue Position

Die Diskussion über die Zukunft des österreichischen Wehrdienstes nimmt konkrete Formen an. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) hat in Interviews mit der "Kronen Zeitung" und Bundesländerzeitungen sowie gegenüber dem KURIER angekündigt, sich an dem von der Wehrdienstkommission vorgeschlagenen Modell orientieren zu wollen. "Man kann nicht ständig etwas Neues erfinden", sagte Stocker. Zugleich brachte er eine "6 plus 3"-Variante ins Spiel, also sechs Monate Wehrdienst plus drei Monate Milizübungen.