Der Deutsche Städtetag hat anlässlich einer erneuten Hitzewelle in Deutschland milliardenschwere Investitionen des Bundes in die Klimaanpassung der Kommunen gefordert und warnt vor den Folgen für Gesundheit und Infrastruktur.
Hintergrund
Der Deutsche Städtetag hat an die Bundesregierung appelliert, deutlich mehr Geld in die Anpassung der Städte an den Klimawandel zu investieren. Anlass ist eine erneute Hitzewelle, die aktuell über weite Teile Deutschlands zieht. Präsident Christian Schuchardt sagte, die Situation sei " kein 'nice to have'": Klimaanpassung sei eine zentrale Aufgabe der öffentlichen Hand, keine optionale Leistung.
In den Städten seien die Auswirkungen der Erderwärmung besonders gravierend, da dichter Asphalt und Beton die Hitze speichern und nachts nur langsam abgeben. Hitzewellen belasteten nach Darstellung des Städtetags Körper, Psyche und Infrastruktur gleichermaßen. Schuchardt verwies auf aufgeplatzten Asphalt, überhitzte Schienen und eine wachsende Zahl hitzebedingter Notfälle, für die kommunale Rettungsdienste bislang nicht ausgestattet seien.
