Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche treibt die Finanzierung einer neuen Gasreserve für außergewöhnliche Krisensituationen voran und bringt dazu ein neues Modell in die Diskussion ein.
Hintergrund: Die geplante Reserve
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche arbeitet an einer neuen Finanzierung für die geplante Gasreserve, mit der die Bundesregierung die Versorgung in außergewöhnlichen Krisensituationen absichern will. Nach Angaben aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie soll die Reserve einen Umfang von 24 Milliarden Kilowattstunden haben, was rund zehn Prozent der deutschen Speicherkapazität entspricht. Eine Sprecherin des Hauses hatte dies Anfang Juli angekündigt.
Mit dem neuen Finanzierungsmodell reagiert Reiche auf die veränderten Rahmenbedingungen an den europäischen Energiemärkten. Ziel ist es, die Kosten gerechter zu verteilen und die Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten. Die CDU-Politikerin hatte das Thema bereits in früheren Gesprächen mit der Deutschen Presse-Agentur als zentralen Baustein der Krisenvorsorge bezeichnet.
