Die türkis-rot-pinke Bundesregierung hat am Mittwoch im Ministerrat einen Energiekrisenmechanismus beschlossen, der Haushalte bei stark steigenden Strompreisen entlasten soll.

So funktioniert der Krisenmechanismus

Kernstück der Einigung ist ein Krisenmechanismus, der den Strom-Arbeitspreis für Haushalte im Falle einer "anhaltenden Preiskrise" auf zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) deckelt. Die Regelung soll greifen, wenn der Haushaltsstrompreis über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten die Marke von 16,5 Cent netto pro kWh überschreitet. Gleichzeitig muss der Großhandelspreis an der Strombörse im selben Zeitraum durchschnittlich über 165 Euro pro Megawattstunde (MWh) liegen.