Ermittler sind beim südkoreanischen Fußballverband KFA in Seoul eingefallen und haben im Zusammenhang mit der umstrittenen Trainerwahl Räumlichkeiten durchsucht.
Hintergrund: WM-Debakel als Auslöser
Nach Angaben aus der südkoreanischen Hauptstadt haben Ermittler Räume des dortigen Fußballverbandes durchsucht und Unterlagen sichergestellt. Anlass war demnach die Ernennung von Ex-Nationaltrainer Hong Myung-bo zum neuen Cheftrainer der Nationalmannschaft.
Die KFA-Zentrale in Seoul sowie Räumlichkeiten des Nationalteams in Cheonan seien von den Behörden aufgesucht worden. Auch die Privatadresse eines hochrangigen Verbandsfunktionärs sei Gegenstand der Durchsuchung gewesen. Zudem soll es einen TV-Live-Stream gegeben haben, der den Vorgang dokumentierte.
