Prinz Harry hat am Donnerstag auch seine dritte und letzte Klage gegen britische Boulevardverlage verloren und ist zur Zahlung von umgerechnet rund elf Millionen Pfund Schadenersatz an den Verlag Associated Newspapers verurteilt worden.
Das Urteil fiel am Donnerstag im Londoner High Court. Associated Newspapers, der Mutterkonzern der Daily Mail, hatte den Prinzen und weitere Kläger verklagt, weil diese den Verlag in vorangegangenen Verfahren öffentlich schwerer Vorwürfe bezichtigt hatten. Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass mehrere Aussagen der Klägerseite in einem im Juni 2024 veröffentlichten BBC-Interview unwahr waren, und sprachen dem Verlag rund elf Millionen Pfund Schadenersatz zu.
