Der österreichische Parlament-Budgetdienst (Budget Office) hält das im Doppelbudget 2027/28 verankerte Defizitziel von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bis 2028 für kaum erreichbar und sieht eine 'Reihe von Risiken'.
In seiner am Donnerstag veröffentlichten Analyse des Doppelbudgets 2027/28 kommt der Budgetdienst zu dem Schluss, dass die Zielerreichung 'aus mehreren Gründen mit einer hohen Unsicherheit behaftet' ist. Die für die Einhaltung des Maastricht-Defizitziels von drei Prozent des BIP im Jahr 2028 erforderliche Budgetkonsolidierung müsse 'konsequent fortgeführt' werden. Andernfalls drohe ein Abweichen vom Zielpfad.
