Wien, 18 August 2026
Die österreichische „Umsetzer-Gruppe“ unter Innenminister Gerhard Karner will noch im laufenden Jahr ein Partnerland außerhalb der Europäischen Union für den Aufbau von Rückführzentren für Migranten finden.
Bei einem Treffen mit dem dänischen Migrationsminister Morten Bødskov in Wien erläuterte Karner die bisherige Arbeit der Arbeitsgruppe. Die „Umsetzer-Gruppe“ war auf europäischer Ebene eingesetzt worden, um Konzepte für Asylverfahren und Rückführungen in Drittstaaten zu entwickeln. Ziel sei, dass ein konkretes Partnerland noch heuer benannt werden kann, sagte Karner.
Im Zentrum der Gespräche stand das geplante Modell sogenannter Rückkehrzentren. In diesen Zentren sollen Asylverfahren stattfinden und abgelehnte Bewerber ohne Rückkehr in die EU abgewickelt werden können. Karner betonte, dass internationale Organisationen in die Umsetzung einbezogen würden. „Er versicherte, dass internationale Organisationen aus dem betreffenden Bereich wie die Internationale Organisation für Migration (IOM), das UNO-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) und andere in die Umsetzung der Rückkehrzentren und Asylverfahren einbezogen würden.“
