Die Europäische Union hat sich nach einer Triloge zwischen Kommission, Rat und Europäischem Parlament am Montagabend auf eine Reform des Rückführungsrechts geeinigt, die sogenannte Return Hubs in Drittstaaten vorsieht und den Druck auf abgelehnte Asylbewerber erhöht.

Die vorläufige Einigung wurde am Montagabend nach Verhandlungen zwischen der Europäischen Kommission, dem Rat und dem Europäischen Parlament erzielt, wie die zyprische Ratspräsidentschaft mitteilte. Den Vorsitz der 27 Mitgliedstaaten hat derzeit Zypern inne. Nicholas Ioannides, stellvertretender Migrationsminister Zyperns, erklärte: 'The new regulation will speed up the return process and increase returns of persons who have no legal right to stay in the EU.' Die formelle Zustimmung durch das Europäische Parlament und die EU-Staaten gilt als Formsache.