Österreich steigt im Pressefreiheitsindex auf Platz 19 Österreich hat sich im aktuellen Pressefreiheitsindex von Reporter ohne Grenzen (RSF) um drei Plätze verbessert und liegt nun auf Rang 19 mit einer Bewertung von 79,43 von 100 Punkten.

Globale Lage der Pressefreiheit

Die weltweite Situation der Pressefreiheit hat sich weiter verschlechtert: Der globale Durchschnittswert des Pressefreiheitsindex erreichte den niedrigsten Stand seit 25 Jahren. Laut RSF wird die Lage in mehr als der Hälfte aller Länder als "schwierig" oder "sehr ernst" eingestuft. Nur sieben Staaten – darunter Dänemark, Schweden, Finnland und Irland – erhalten die Bewertung "gut". Weniger als ein Prozent der Weltbevölkerung lebt in Ländern mit einer als "gut" eingestuften Pressefreiheit.

An der Spitze des Index stehen Norwegen, die Niederlande und Estland, während Eritrea, Nordkorea und China die Schlusslichter bilden. Österreich gehört zu den 36 Nationen mit einer "zufriedenstellenden" Pressefreiheit, zusammen mit Kanada, Großbritannien, Deutschland, der Schweiz und Frankreich.

Bedrohungen für Journalisten weltweit

Die Zahl der getöteten Journalisten erreichte im vergangenen Jahr einen Rekordwert: 67 Medienschaffende wurden aufgrund ihrer Arbeit getötet, davon 29 im Gazastreifen. Seit Oktober 2023 wurden laut RSF über 220 Medienmitarbeiter durch die israelische Armee in Gaza getötet, mindestens 70 von ihnen während ihrer Arbeit. Israel selbst belegt im Index nur Platz 116.