Deutschland Pressefreiheit Ranking Platz 14 Deutschland ist im globalen Ranking der Pressefreiheit um drei Plätze auf Rang 14 abgerutscht, wie die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) mitteilte.
Weltweite Verschlechterung der Pressefreiheit
Die Situation der Pressefreiheit hat sich weltweit verschlechtert. Mehr als die Hälfte der untersuchten Länder und Territorien fällt in die Kategorien "schwierig" oder "sehr ernst". Nur sieben Staaten weisen eine als "gut" eingestufte Pressefreiheit auf, in denen etwa ein Prozent der Weltbevölkerung lebt. Norwegen belegt dabei zum zehnten Mal in Folge den Spitzenplatz.
Reporter ohne Grenzen sieht erhebliche Rückschritte im rechtlichen Bereich. In vielen Ländern werde Journalismus unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung oder nationaler Sicherheit zunehmend kriminalisiert. Kriege und Konflikte hätten weiterhin einen erheblichen Einfluss auf die Sicherheit von Journalisten.
Positive und negative Entwicklungen
Syrien verzeichnet die größte Verbesserung der Pressefreiheit nach politischen Veränderungen und stieg von Platz 177 auf 141. Im Gegensatz dazu erlebte Niger den stärksten Rückgang und fiel um 37 Plätze auf Rang 120.
Die Organisation betont, dass die Sicherheit von Journalisten in Konfliktgebieten besonders gefährdet ist. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung in Syrien, dass politische Veränderungen positive Auswirkungen auf die Pressefreiheit haben können.

