Brüssel, 17 Juni 2026

Beim ersten Finanzministertreffen in Luxemburg zum EU-Mehrjahreshaushalt 2028 bis 2034 hat Österreich den Vorschlag der zyprischen EU-Ratspräsidentschaft über rund 1,948 Billionen Euro als unzureichend zurückgewiesen und substanzielle Kürzungen gefordert.

Der zyprische Vorschlag im Überblick

Die Verhandlungen über den nächsten EU-Haushaltsrahmen für den Zeitraum 2028 bis 2034 haben am Dienstag in Luxemburg mit einem Treffen der EU-Finanzminister konkret begonnen. Im Zentrum stand der Vorschlag der zyprischen EU-Ratspräsidentschaft, der einen Ausgabenrahmen von rund 1,948 Billionen Euro in aktuellen Preisen für die sieben Jahre vorsieht. Österreich zählt zu den schärfsten Kritikern dieses Entwurfs und zog bereits vor Beginn des Treffens eine klare Linie.