Die österreichischen Universitäten sehen sich durch geplante Budgetkürzungen von 2,5 Milliarden Euro bis 2030 in ihrer Existenz bedroht und kündigen Widerstand an.

Update vom 19. Mai 2026: Die Universitäten steigen aus Protest aus dem Hochschulprozess mit der Wissenschaftsministerin aus.

Wie berichtet soll es im nächsten Dreijahresbudget (2028 bis 2030) für die 22 öffentlichen Unis insgesamt 15,5 Milliarden Euro geben, in der aktuellen Leistungsvereinbarungsperiode sind es noch 16,5 Milliarden.

Stellt man in Rechnung, dass die Rektoren zuletzt noch ein nötiges Plus von 1,5 Milliarden auf Basis der Wifo-Prognosen veranschlagt hatten, kommt man gar auf eine Kürzung von 2,5 Milliarden Euro.