Die NEOS haben am Donnerstag unter dem Motto „ORF reformieren statt demolieren“ eine Kampagne mit fünf Forderungen für eine umfassende Reform des ORF vorgestellt.
NEOS-Klubobmann Yannick Shetty und Mediensprecherin Henrike Brandstötter kritisierten bei der Präsentation der Kampagne die aktuelle Situation beim ORF scharf. „Der ORF steckt in der schwersten Krise seiner Geschichte“, sagte Shetty. „Sexueller Machtmissbrauch, millionenschwere Pensionszuckerln und Parteipolitik statt einer Unternehmenspolitik der besten Köpfe“ seien nur einige der Probleme.
Die NEOS fordern einen „professionellen, weisungsfreien ORF, der im Sinne der Österreicherinnen und Österreicher arbeitet“. Wie es auch im Gesetz steht, solle der Sender unabhängig von politischen Einflüssen agieren. Die Kampagne umfasst fünf konkrete Forderungen, darunter das Ende politischer Einflussnahme und „Sparen im System“.
Shetty bezeichnete den ORF-Stiftungsrat erneut als „Gremium des Grauens“. Dieser müsse durch einen verkleinerten, unabhängigen Aufsichtsrat ersetzt werden, der nach Kompetenz und nicht nach Parteibuch besetzt werde. „Die Politik muss ausnahmslos raus aus dem ORF“, forderte Shetty.

