Nach heftiger Kritik an einer angeblichen Milliarden-Kürzung im Universitätsbudget hat Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) am Freitag klargestellt, dass über die Finanzierung der Unis ab 2028 noch nicht entschieden wurde.

"Ich habe nicht viel geschlafen in den vergangenen Tagen", sagte Holzleitner bei einem Pressegespräch in Wien. Es sei ihre bisher turbulenteste Woche als Ressortchefin seit ihrem Amtsantritt im März 2025 gewesen.

Auslöser der Turbulenzen war eine Mitteilung der Universitätenkonferenz (Uniko). Die Rektoren interpretierten die kommenden Budgetpläne so, dass den 22 öffentlichen Universitäten in der Leistungsvereinbarungsperiode 2028 bis 2030 rund eine Milliarde Euro fehlen würde – statt der derzeit 16,5 Milliarden Euro stünden künftig nur 15,5 Milliarden Euro zur Verfügung.