Walter Oblin warnt im Interview vor kurzfristigen Einbrüchen durch neue Paketsteuern und zieht eine kritische Bilanz zur Zukunft des Briefgeschäfts.
Walter Oblin spricht im Interview mit den Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN) Klartext über die wirtschaftliche Lage der Österreichischen Post. "Die Post wäre ein defizitärer Zuschussbetrieb, wären wir nicht an die Börse gegangen", sagt Walter Oblin (57) im Interview. Diese Aussage unterstreicht, wie sehr das Unternehmen nach seiner Einschätzung auf den Kapitalmarkt angewiesen ist, um seine Geschäftstätigkeit aufrechtzuerhalten.
Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die Folgen der geplanten Paketsteuern. Oblin rechnet damit, dass die neuen Abgaben kurzfristig zu einem spürbaren Einbruch im Paketvolumen führen werden. Er sieht darin eine unmittelbare Belastung für das Kerngeschäft der Post, das in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Wachstum des Konzerns beigetragen hat.
