Am Tag des Begutachtungsendes der geplanten österreichischen Paketsteuer haben Handelsvertreter, Wirtschaftsforscher und die Arbeiterkammer massive Kritik geäußert, während der Österreichische Gewerkschaftsbund das Ziel grundsätzlich begrüßt.
Der landesgremiumsübergreifende Berufsgruppensprecher Alexander Smuk forderte in einer Aussendung, den Handel nicht auseinanderdividieren zu lassen: „Der Handel dürfe sich ‚nicht auseinanderdividieren lassen‘.“ Er warnte davor, eine Diskussion „Onlinehandel versus stationärer Handel“ zu führen.
„Kaum ein Unternehmen“ agiere noch ausschließlich über nur einen Vertriebskanal, betonte Smuk. „Vom kleinen Fachgeschäft bis zum mittelständischen Handelsbetrieb gehören Webshop und digitale Präsenz längst zum unternehmerischen Alltag.“ Er appellierte: „Wer den heimischen Handel stärken will, darf keine Maßnahmen setzen, die dessen Kosten weiter erhöhen.“
