Paketabgabe 2026: 2 Euro pro Sendung für Onlinehändler Der umstrittene Gesetzesentwurf zur Paketabgabe geht in Begutachtung. Betroffen sind vor allem große Onlinehändler wie Temu, Shein und Otto Austria Group, die ab September 2 Euro pro Sendung zahlen müssen. Ein neuer Gesetzesvorschlag zur Einführung einer Paketabgabe für Onlinehändler mit einem Jahresumsatz von über 100 Millionen Euro befindet sich nun in der Begutachtungsphase.
Hintergrund
Die geplante Paketabgabe soll dem Bund und den Ländern jährlich rund 280 Millionen Euro einbringen. Ursprünglich war vorgesehen, nur Sendungen aus Drittstaaten zu besteuern, doch dieser Ansatz erwies sich als rechtlich nicht umsetzbar. "Der ursprüngliche Plan, nur für Sendungen aus Drittstaaten eine Paketabgabe einzuführen, ließ sich rechtlich nicht umsetzen", berichtete unter anderem die "Zeit im Bild".
Die neue Regelung betrifft ausschließlich Geschäfte mit Endkunden, während B2B-Onlineshops davon ausgenommen sind. Damit sollen vor allem große internationale Plattformen wie Temu oder Shein zur Kasse gebeten werden, aber auch heimische Versandhändler wie die Otto Austria Group oder Electronic4you.

