Die geplante Paketsteuer in Höhe von zwei Euro pro Sendung für große Online-Plattformen ab Oktober 2026 spaltet den österreichischen Handel.

Die Abgabe soll für Verkäufe über große Online-Plattformen gelten, die mehr als 100 Millionen Euro Jahresumsatz erzielen. Dies betrifft vor allem internationale Anbieter wie Amazon und eBay.

Der Handelsverband kritisiert die Maßnahme scharf. 'Die ganze Welt investiert in Innovation, nur Österreich besteuert die Zukunft des Handels', sagt Handelsverband-Chef Rainer Will.

Das Austrian Council of Shopping Places (ACSP), das etwa 80 bis 85 Prozent der Shoppingcenter-Besitzer vertritt, unterstützt die Paketsteuer hingegen. 'Der stationäre Handel steht seit Jahren unter erheblichem wirtschaftlichen Druck', argumentiert Geschäftsführer Roman Schwarzenecker.

Unterstützung aus dem stationären Handel

Peter Schaider, Betreiber der Einkaufszentren Auhofcenter und Riverside in Wien, geht sogar weiter: 'Ich sehe zwei Euro eher als Lächerlichkeit. Die Abgabe sollte auf vier Euro verdoppelt werden.'