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Der Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) hat scharfe Kritik an der geplanten Streamingabgabe geübt und warnt vor massiven Jobverlusten sowie einer Gefährdung der Medienvielfalt.
Massive Kritik an geplanter Abgabe
Die kolportierte Belastung in Höhe von insgesamt zwölf Prozent des Umsatzes bezeichnete der Fachverband am Montag als "massiven Angriff auf den heimischen Medienstandort". "Solche Pläne sind ein fatales Signal für den Medienstandort Österreich. Wer heimische Sender mit neuen Sonderabgaben belastet, gefährdet Jobs, Medienvielfalt und Investitionen in österreichische Inhalte", so Fachverbandsobmann Gerhard Haidvogel in einer Aussendung.
Nach aktuellen Schätzungen würde die Branche durch diese Abgabe mit "weit mehr als 20 Millionen Euro zusätzlich belastet werden", wie es heißt. Der VÖP warnt "vor zusätzlichen Arbeitsplatzverlusten in dreistelliger Höhe - insbesondere in Redaktion, Produktion, Technik, Vermarktung und digitaler Entwicklung".

