Wien, 16 Juni 2026

Der Vorstandsvorsitzende der Österreichischen Post, Walter Oblin, hat sich gegen die von der Bundesregierung geplante nationale Paketsteuer ab Oktober ausgesprochen und eine Reform des Postgesetzes verlangt.

Im Rahmen eines Pressegesprächs bezeichnete Oblin die geplante Abgabe in Höhe von 2 Euro pro Paket als keine gute Idee. Die Maßnahme treffe nicht nur ausländische Versender, sondern auch heimische Unternehmen, die im Online-Handel aktiv seien. Mit der österreichischen Paketsteuer würde aber auch jene heimischen Unternehmen getroffen, die „modern, auf der Höhe der Zeit“ mitspielen würden und entsprechend im Online-Handel aktiv seien. Es brauche ein „level-playing-field“ mit asiatischen Händlern, sagte Oblin.