Wien, 18 Juni 2026

Die NEOS haben in den laufenden Koalitionsverhandlungen einen Vorschlag für eine Reform des Präsenz- und Zivildienstes vorgelegt, der einen sogenannten Auswahlwehrdienst vorsieht und in erster Linie auf Freiwilligkeit beruht.

Wie NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos auf APA-Anfrage ausführte, soll das Bundesheer eine gewisse Zahl an Grundwehrdienern definieren, die es brauche. "Erst wenn sich hier nicht genug Bewerber fänden, würden weitere Rekruten einberufen", heißt es in dem Papier. Damit rücken die NEOS von einer allgemeinen Wehrpflicht ab und orientieren sich an skandinavischen Vorbildern.

Schwedisches Modell als Vorlage