Beim Abrutsch einer Mülldeponie in Guinea sind nach Behördenangaben mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen, als Schlamm- und Müllmassen am frühen Sonntagmorgen Behausungen am Rand der Deponie verschütteten.
Nach Angaben der Behörden bargen Rettungskräfte nach dem Unglück am frühen Sonntagmorgen zunächst 18 Leichen aus den Schlamm- und Müllmassen. Die Sucharbeiten dauerten am Sonntag weiter an, da befürchtet wurde, dass sich noch weitere Menschen unter den Massen befinden.
Was bisher über den Unglücksort bekannt ist
Die Katastrophe ereignete sich nach AFP- und APA-Berichten in der Ortschaft Dar es Salam im Großraum Conakry, der Hauptstadt Guineas. Die Deponie, auf der über Jahre hinweg Abfall abgelagert worden war, sei an mehreren Stellen nachgegeben und habe angrenzende Hütten und Häuser unter sich begraben.
