Accra, 01 Juli 2026
Heftiger Regen hat Teile Ghanas und der Elfenbeinküste überschwemmt; mindestens 24 Menschen kamen ums Leben und fast 40.000 weitere verloren nach Angaben der Regierung ihr Zuhause.
Die Überschwemmungen treffen die westafrikanische Küstenregion in der Regenzeit mit ungewöhnlicher Wucht. In Ghana spricht Innenminister Mohammed Mubarak Muntaka von den schwersten Überschwemmungen seit Jahren. "Es sind nahezu 8.000 Haushalte betroffen. Fast 40.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren", erklärte er. Noch würden einige Menschen vermisst.
Auch in der Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) hat sich die Lage laut der Regierung zugespitzt. Seit Beginn der Regenzeit im Mai seien 59 Menschen ums Leben gekommen, teilten die Behörden mit. In den betroffenen Distrikten stehen Häuser unter Wasser, Straßen sind unbefahrbar und die Stromversorgung ist in mehreren Stadtteilen unterbrochen.
