Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Donnerstag in einer Regierungserklärung im Bundestag angekündigt, dass Deutschland am Rande des NATO-Gipfels in Ankara mit den Vereinigten Staaten den Kauf und die Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern vereinbart hat.

Die Einigung wurde nach Regierungsangaben bereits am Vortag des Gipfels auf der Ebene der Verteidigungsminister vorbereitet. Demnach unterzeichneten Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und sein US-Amtskollege Pete Hegseth eine Absichtserklärung, einen sogenannten Letter of Intent, über den Verkauf der US-Waffensysteme an Deutschland. Auf dem Gipfel selbst sei dann die politische Vereinbarung getroffen worden, sagte Merz im Parlament.