Die Erdbeerbauern in Österreich haben 2026 eine unterdurchschnittliche Ernte eingefahren, die unter dem Vorjahreswert von 14.100 Tonnen liegen wird, wie die Landwirtschaftskammer Österreich (LKÖ) am Montag nach Saisonende mitteilte.

Die heimischen Erdbeerbauern haben 2026 eine mengenmäßig eher unterdurchschnittliche Ernte eingefahren. Wie die Landwirtschaftskammer Österreich (LKÖ) am Montag nach Saisonende bekannt gab, wird das Ergebnis unter dem Vorjahreswert von 14.100 Tonnen liegen. Konkrete Zahlen werden erst noch erhoben. Die Branche führt die Einbußen vor allem auf den Klimawandel zurück.

Wetterextreme als Hauptursache

Als Gründe nannte die LKÖ lang anhaltende Trockenphasen, starke Temperaturschwankungen und Spätfröste. Diese Wetterextreme hätten den Betrieben "verstärkt zugesetzt und für Einbußen gesorgt". Branchenvertreter Manfred Kohlfürst erklärte, dass sich extreme Wetterereignisse häufen und dadurch "das Produktionsrisiko deutlich ansteige". Damit steige für die Höfe das Risiko, einen der aufgewendeten Arbeit entsprechenden Ertrag zu erzielen.