Die Landwirtschaftskammer Österreich rechnet infolge der anhaltenden Trockenheit mit einer um 15 bis 20 Prozent geringeren Getreideernte als im Vorjahr und damit einer der schwächsten Ernten der vergangenen zehn Jahre.

Dürre trifft mehrere Kulturen gleichzeitig

Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, zeichnete im Gespräch mit der APA ein düsteres Bild der diesjährigen Saison. Die Bedingungen ähnelten jenen der Dürrejahre 2017 und 2018, sagte er. "Die Bauern retten, was zu retten ist", lautet die Lagebeschreibung aus der Branche. Besonders betroffen sind laut Moosbrugger die Hauptanbaugebiete im Osten des Landes, wo Niederschläge seit Wochen ausbleiben.