Die Polizei geht davon aus, dass im Burgenland mindestens ein weiteres manipuliertes Glas Babynahrung des Herstellers Hipp verkauft wurde.

Ermittlungen laufen

Laut Polizeisprecher Helmut Marban sind die Behörden einem zweiten Fall von manipulierter Hipp-Babynahrung auf der Spur. "Wir gehen davon aus, dass zumindest noch ein zweites Glas unterwegs ist", sagte Marban am Sonntag auf APA-Anfrage. Die genauen Umstände des Falls werden derzeit untersucht.

Der Vorfall ereignete sich im Bezirk Eisenstadt-Umgebung, wo bereits zuvor ein manipuliertes Glas entdeckt worden war. Die Polizei hat ihre Ermittlungen ausgeweitet und prüft mögliche Verbindungen zwischen den beiden Fällen. Bisher gibt es jedoch keine Hinweise auf eine größere Serie.

Betroffene Region und Handel

Der Verkauf des zweiten Glases soll im Raum Schützen am Gebirge erfolgt sein. Der genaue Verkaufsort ist noch nicht bekannt, aber die Behörden vermuten, dass das Produkt über den Einzelhandel, möglicherweise bei Spar, in Umlauf gebracht wurde.

Hipp hatte zuvor einen Rückruf für bestimmte Chargen seiner Babynahrung gestartet, nachdem im Burgenland das erste manipulierte Glas entdeckt worden war. Der Hersteller arbeitet eng mit den Behörden zusammen, um die genauen Umstände der Manipulation aufzuklären.

Reaktionen und Verbraucherschutz

Die Polizei warnt Verbraucher, insbesondere Eltern, vor dem Verzehr der betroffenen Produkte. Marban betonte, dass die Behörden alle notwendigen Schritte unternehmen, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.