Eisenstadt, Burgenland, 18. April 2026 In Österreich ist ein Erpressungsversuch mit Rattengift gegen den bekannten Babynahrungshersteller Hipp aufgedeckt worden, wie die Polizei im Burgenland bestätigte.

Hintergrund des Unternehmens

Das Familienunternehmen Hipp, das seit mehr als 120 Jahren besteht, wurde ursprünglich in Pfaffenhofen in Bayern gegründet. Heute ist der Hersteller für seine biologische Babynahrung international bekannt und genießt hohes Vertrauen bei Eltern. Die Produkte des Unternehmens werden in zahlreichen Ländern vertrieben, darunter auch in Österreich, wo der aktuelle Erpressungsversuch aufgedeckt wurde.

Die Polizei im Burgenland bestätigte, dass die Täter mit Rattengift gedroht hatten, um Forderungen durchzusetzen. Details zu den genauen Forderungen oder den beteiligten Personen wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Die Ermittlungen laufen, und die Behörden arbeiten eng mit der Ages, der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, zusammen.

Ermittlungen und Reaktionen

Die Polizei in Eisenstadt bestätigte, dass der Erpressungsversuch bereits im Vorfeld vereitelt werden konnte. Es gab keine Hinweise darauf, dass tatsächlich Produkte mit Rattengift verunreinigt wurden. Dennoch wurden vorsorglich zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, um die Lieferkette und die Produktionsstätten zu schützen.

Die Ages betonte, dass keine Gefahr für Verbraucher bestehe und die betroffenen Produkte weiterhin sicher seien. "Die Zusammenarbeit mit den Behörden läuft reibungslos, und wir haben alle notwendigen Schritte eingeleitet, um die Sicherheit der Produkte zu gewährleisten", hieß es seitens der Ages. Auch Hipp Holding äußerte sich zu dem Vorfall und versicherte, dass die Qualitätsstandards des Unternehmens unverändert hoch seien.