In einem manipulierten Glas mit Hipp-Babynahrung, das vergangenen Samstag in Schützen am Gebirge (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) sichergestellt wurde, haben Behörden 15 Mikrogramm Rattengift nachgewiesen.
Untersuchungen und gesicherte Gläser
Die gefährliche Manipulation wurde in einem Glas der Marke Hipp entdeckt, das in der burgenländischen Gemeinde Schützen am Gebirge beschlagnahmt wurde. Neben diesem Fall wurde ein weiteres manipuliertes Glas in einem Spar-Markt in Eisenstadt verkauft, wie von den Ermittlungsbehörden bestätigt wurde. Insgesamt sind bisher fünf solcher Babynahrungsgläser in Österreich, Tschechien und der Slowakei sichergestellt worden – alle, bevor sie verzehrt werden konnten.
Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den Verdacht der vorsätzlichen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit sowie der vorsätzlichen schweren Körperverletzung. Deutsche Behörden haben parallel Ermittlungen aufgenommen, da der Verdacht besteht, dass es sich um einen Versuch der Erpressung des Babynahrungsherstellers handelt.
Toxikologische Bewertung und Gesundheitsrisiken
Die genauen gesundheitlichen Auswirkungen der 15 Mikrogramm Rattengift auf den Körper eines Kindes werden derzeit toxikologisch untersucht. Dabei wird auch geprüft, ob diese Dosis tödlich sein könnte. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden frühestens Ende nächster Woche erwartet.

