HiPP-Erpressungsversuch Verdächtiger in Österreich festgenommen Ein 39-jähriger Mann wurde in Österreich festgenommen, nachdem er versucht haben soll, den Babykosthersteller HiPP zu erpressen, indem er Rattengift in Gläschen mit Babynahrung mischte.

Fünf manipulierte Gläschen in drei Ländern entdeckt

Insgesamt fünf manipulierte Babykostgläschen mit Rattengift wurden in Österreich, Tschechien und der Slowakei entdeckt. Eines der betroffenen Produkte, ein 190-Gramm-Gläschen mit der Bezeichnung „Karotten mit Kartoffeln“, enthielt nach Angaben der Behörden 15 Mikrogramm des Giftstoffs. Die genauen Fundorte und die Verteilung der kontaminierten Gläschen wurden nicht detailliert genannt.

Die deutschen Produkte von HiPP waren von der Verunreinigung nicht betroffen, wie das Unternehmen mitteilte. Die Krise beschränkte sich damit auf die Märkte in den drei genannten Ländern. HiPP betonte, dass die Sicherheit der Produkte oberste Priorität habe und man umgehend Maßnahmen ergriffen habe, um weitere Risiken auszuschließen.

Sofortige Maßnahmen und Festnahme des Verdächtigen

HiPP richtete unmittelbar nach Bekanntwerden des Erpressungsversuchs ein Krisenteam ein und informierte Polizei sowie Behörden. „Wir haben sofort die zuständigen Stellen eingeschaltet und arbeiten eng mit den Ermittlern zusammen“, hieß es aus dem Unternehmen. Die österreichische Bundespolizei nahm den Verdächtigen mit Unterstützung des Bundeskriminalamts fest. Der 39-Jährige wird derzeit von den Behörden verhört.