Schützen am Gebirge, Burgenland, 22. April 2026 Die Suche nach einem zweiten möglicherweise mit Rattengift kontaminierten Hipp-Babynahrungsglas im Burgenland blieb bisher ohne Erfolg.
Hintergrund
Die Behörden in Österreich, Tschechien und der Slowakei haben bereits fünf manipulierte Gläser mit Babynahrung des Herstellers Hipp sichergestellt, bevor sie verzehrt werden konnten. Die Gläser sollen mit Rattengift verunreinigt sein, was zu einem großangelegten Rückruf und erhöhten Sicherheitsmaßnahmen führte.
Die aktuellen Suchaktionen konzentrieren sich auf das Burgenland, wo ein weiteres Glas vermutet wird. Bislang konnte dieses jedoch nicht lokalisiert werden. Die Polizei und Gesundheitsbehörden arbeiten eng zusammen, um potenzielle Risiken für Verbraucher zu minimieren.
Reaktionen und Maßnahmen
Stefan Hipp, der Inhaber des gleichnamigen Unternehmens, betonte in einer Stellungnahme die Zusammenarbeit mit den Behörden: „Wir tun alles, um die Sicherheit unserer Produkte zu gewährleisten.“ Die Firma hat zudem eine Hotline für besorgte Eltern eingerichtet und ruft dazu auf, verdächtige Gläser sofort zu melden.
Der österreichische Einzelhändler Spar, bei dem einige der manipulierten Gläser entdeckt wurden, hat alle betroffenen Produkte aus den Regalen genommen. Eine Sprecherin der Spar-Filiale in Schützen am Gebirge bestätigte: „Wir folgen strikt den Anweisungen der Behörden und unterstützen die Untersuchungen.“

