Die FPÖ hat die Rettungsaktion der SPÖ für die Antirassismus-Organisation ZARA scharf kritisiert, nachdem die ÖVP die Finanzierung des Vereins eingestellt hatte.

Finanzierungsstreit im Fokus

Die FPÖ wirft der SPÖ vor, mit der Rettungsaktion für ZARA parteipolitische Interessen zu verfolgen. FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz bezweifelt die rechtliche Grundlage der Finanzierung und bezeichnete den Schritt als "besonders zynisch". "Hier wird offensichtlich versucht, mit Steuergeldern parteipolitische Ziele zu verfolgen", so Schnedlitz.

ZARA hatte zuvor erklärt, dass die Organisation aufgrund der ausbleibenden Mittel ihre Arbeit im Juni einstellen müsse. Die bisherige Finanzierung deckte nur die Hälfte der Kosten für die Beratungsdienste ab, die andere Hälfte wurde durch Spenden und eigene Mittel aufgebracht.

ZARA vor dem Aus

Die Antirassismus-Organisation ZARA steht vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Ohne die Unterstützung der SPÖ wäre die Fortführung der Arbeit ab Juni nicht mehr möglich gewesen. Die SPÖ hatte sich daraufhin bereiterklärt, die Finanzierungslücke zu schließen, was jedoch auf scharfe Kritik der FPÖ stieß.

Laut ZARA reichten die bisherigen Fördergelder nicht aus, um die vollständigen Kosten zu decken. Die Organisation ist auf zusätzliche Spenden und Eigenmittel angewiesen, um ihre Beratungsangebote gegen Rassismus und Hass im Netz aufrechtzuerhalten. Die FPÖ sieht in der Rettungsaktion jedoch einen Missbrauch öffentlicher Gelder.