Die EU-Kommission empfiehlt den Mitgliedstaaten, für die Jahre 2027 bis 2029 keine Strafen gegen Unternehmen zu verhängen, die gegen bestimmte EU-Regeln zur Reduzierung von Methan-Emissionen verstoßen, und reagiert damit nach eigenen Angaben auch auf Druck der US-Gaslobby.

Die seit 2024 in der EU geltenden Regeln zur Reduzierung von Methan-Emissionen aus dem Energiesektor bleiben grundsätzlich in Kraft. Allerdings sollen Unternehmen in den Jahren 2027 bis 2029 keine Konsequenzen befürchten müssen, wenn sie gegen bestimmte Vorgaben verstoßen. Die Empfehlung der Kommission sieht vor, dass die Mitgliedstaaten in diesem Zeitraum keine Sanktionen verhängen. Die zugrunde liegenden Vorschriften selbst werden nach Angaben der Kommission nicht aufgehoben.