Die EU-Kommission hat am Freitag in Brüssel eine Reform des europäischen Emissionshandels (ETS) vorgestellt, die energieintensive Industrien entlasten und die Wettbewerbsfähigkeit Europas stärken soll.

Hintergrund: So funktioniert der EU-Emissionshandel

Das EU-Treibhausgashandelssystem (Emission Trading System, ETS) wurde 2005 eingerichtet, um Emissionen zu senken. Es gilt als wichtigstes Klimaschutzinstrument der EU und erfasst Energieerzeuger, die Industrie sowie Teile der Luftfahrt und der Schifffahrt. Die betroffenen Unternehmen bekommen Zertifikate für den Ausstoß klimaschädlicher Gase wie Kohlendioxid (CO2) zugeteilt und können nach Bedarf auch damit handeln oder weitere ersteigern. So entsteht ein Preis für jede ausgestoßene Tonne CO2.