Berlin, 08 Juli 2026

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hat Pläne für eine grundlegende Reform des Elterngeldes vorgelegt, die unter anderem die Bezugsdauer von 14 auf 12 Monate verkürzt und das bisherige 10+2+2-Modell durch eine 6+3+3-Struktur ersetzt.

Hintergrund der Reform sind die leeren Kassen des Bundes. Wie es aus dem Bundesfamilienministerium heißt, muss das Elterngeld reformiert werden, weil die finanziellen Mittel des Bundes begrenzt sind. Der Bundeshaushalt zwinge zu Einsparungen bei einer der größten familienpolitischen Leistungen des Landes.

Kern des Vorschlags ist ein neues Modell, das sich an der Formel 6+3+3 orientiert. Pro Elternteil sind drei Monate reserviert, sechs stehen zur freien Verfügung nach Wahl der Eltern. Damit steigt die Zahl der sogenannten Vätermonate von zwei auf drei. Die bisherige Vorgabe, dass jeder Elternteil mindestens zwei Monate nehmen muss, um Elterngeld zu erhalten, entfällt.