Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hat einen Referentenentwurf zur Reform des Elterngelds vorgelegt, der die Bezugsdauer von 14 auf 12 Monate verkürzt, drei statt zwei Vätermonate vorsieht und die Mindest- sowie Höchstbeträge erstmals seit fast 20 Jahren anhebt.

Der Entwurf sieht nach Informationen von Politico, die das Bundesfamilienministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, eine grundlegende Umstrukturierung der seit 2007 bestehenden Leistung vor. Künftig sollen drei Monate für jeden Elternteil reserviert sein, weitere sechs Monate können flexibel zwischen Mutter und Vater aufgeteilt werden. Voraussetzung für den Bezug bleibt, dass beide Elternteile jeweils mindestens drei Monate Betreuungszeit übernehmen. Eine Sprecherin des CDU-geführten Ministeriums erklärte, der Entwurf befinde sich noch in der Ressortabstimmung.