Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) plant eine Reform des Elterngeldes, mit der die Lohnersatzquote steigen und die Voraussetzungen für den vollen Bezug verschärft werden sollen, während im Hintergrund 500 Millionen Euro an Sparvorgaben stehen.
Hintergrund: Sparvorgabe aus dem Finanzministerium
Das Bundesfamilienministerium bestätigte am Freitag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass an einer Reform des Elterngeldes gearbeitet werde. Eine Sprecherin sagte: "Ja, es ist richtig, dass wir an einer Reform des Elterngeldes arbeiten." Bis zum Haushaltsentwurf der schwarz-roten Koalition Anfang Juli müsse zudem klar sein, "wohin es mit dem Elterngeld geht".
